Expedition Island: Kalte Gletscher, heiße Quellen!
07.09.2010
Bayern 14:30 bis 14:55
Eis, Wasser und Feuer - darum geht es bei Willis Reise zur Vulkaninsel Island. Willi hat eine Verabredung an einem Gletschersee. Die Isländerin Hlin erwartet ihn an Bord eines ungewöhnlichen Gefährts: einem Amphibienfahrzeug. Gemeinsam erkunden die beiden damit die riesigen Eisbrocken, die der größte Gletscher Europas, der "Vatnajökull", regelmäßig in den See "kalbt". Auf Island gibt es mehr als 30 aktive Vulkane. Weil die vulkanische Hitze unter der Erde auch das Grundwasser erwärmt, gibt es überall auf der Insel heiße Quellen. Mit Heimir besucht Willi einen typisch isländischen Strand. Der ist tiefschwarz. Auch das haben die Isländer den Vulkanen zu verdanken, erfährt Willi.
Willi wills wissen
Geschrieben von Hans-Michael Schöbinger
Tuesday, 24. August 2010
Expedition Island: Die Hitze der Erde!
08.09.2010
Bayern 14:30 bis 14:55
Willi hat sich zu einer spannenden Entdeckungsreise nach Island aufgemacht. Das kleine Land im Norden Europas ist die größte Vulkaninsel der Welt. Sie ist durch Vulkanausbrüche aus dem Meer gewachsen und noch heute brodelt es mächtig unter der Erde. Auf der kleinen isländischen Insel Heimaey muss Willi erst einmal kräftig anpacken. Kristin gräbt mit anderen Inselbewohnern gerade ein Haus aus, das durch einen Vulkanausbruch verschüttet wurde. Auf Island steigt heißes Magma aus der Erdmitte nach oben und erhitzt das Grundwasser. Mithilfe dieser Hitze wird in Wärmekraftwerken Strom hergestellt. Wie das genau funktioniert, erfährt Willi von Sunneva, die in einem Wärmekraftwerk arbeitet.
Rucksack
Geschrieben von Hans-Michael Schöbinger
Tuesday, 24. August 2010
Island: Auf dem Laugavegur (1/3) – Reykjavik, Landmannalaugar, Hrafntinnusker
08.09.2010
MDR 15:30 bis 16:00
Um 860 brach der Wikinger Floki Vilgerdarson von den Faröer-Inseln auf, um neues Land zu suchen. Drei Raben waren sein Kompass, der erste flog zurück Richtung Faröer, der zweite schwang sich in die Lüfte und kehrte zum Schiff zurück, der dritte aber verschwand hinter dem Horizont. Floki folgte ihm und sichtete bald darauf neues Land. Es war ein unwirtliches Land, das er Eisland nannte und bald wieder verließ. Die MDR-Wanderer Heike Opitz und Robby Mörre sind auf Wandertour im letzten europäischen Land, das besiedelt wurde: Island. Es ist zugleich das jüngste Land der Erdgeschichte. Es entstand vor nur 20 Millionen Jahren durch gigantische Vulkanausbrüche. Ihr Weg ist der bekannteste, faszinierendste Fernwanderweg Islands, der Laugavegur. Er führt von Landmannalaugar im Hochland, rund 300 Kilometer östlich von Reykjavik, über 55 Kilometer nach Süden, nach Thorsmörk. Das Gebiet liegt zu Füßen des Eyjafjallajökull, dessen Ausbruch Europa im Frühjahr dieses Jahres den Atem anhalten ließ. Der Weg bietet alles, was isländische Natur so faszinierend macht: Bunt schimmernde Berge, Lavawüsten, heiße Quellen, liebliches Moosgrün, endemische Pflanzen, weite Blicke und ständig wechselndes Wetter. Mit Georg Hirn, einem versierten Wanderführer von der Alpinschule Innsbruck und gutem Islandkenner, nehmen Heike und Robby die anspruchsvolle Mehrtagestour in Angriff. Schon am Anfang sehen sie den Brennisteinsalda, den farbenprächtigsten Berg Islands mit seiner wunderbaren Formenwelt aus schwarzem vulkanischem Glas, dem Obsidian, das die Isländer Hrafntinna, Rabenstein, nennen. Hrafntinnusker heißt auch das Ziel der ersten Etappe. So heißt die Berghütte des Isländischen Wanderverbandes, wo Heike und Robby wahrscheinlich zum ersten Mal in der "Rucksack"-Geschichte zum Küchendienst verdonnert werden.
Willi wills wissen
Geschrieben von Hans-Michael Schöbinger
Tuesday, 24. August 2010
Expedition Island: Eine tierisch gute Insel!
09.09.2010
Bayern 14:30 bis 14:55
Willi möchte herausfinden, welche besonderen Tiere es auf der Vulkaninsel gibt. Willis Begleiter ist der Isländer Heimir. Die beiden besuchen die Schaf-Farm von Jon und Elene. Die Vorfahren ihrer Tiere wurden alle von den Wikingern auf die Insel gebracht. Dann geht Willi auf Segeltour mit einem isländischen Fischkutter, der schon vor 110 Jahren zur See hätte fahren können. Willi hält Ausschau nach den größten Säugetieren der Welt - den Walen. Warum es ausgerechnet vor Island so viele gibt, erfährt er vom Kapitän. Heimir zeigt Willi auch noch andere Tiere: die weltberühmten Island-Pferde. Die zweibeinigen Isländer lassen die vierbeinigen Isländer den Sommer über in den Bergen frei herumlaufen. Im Herbst werden die Tiere ins Tal geholt.
Willi wills wissen
Geschrieben von Hans-Michael Schöbinger
Tuesday, 24. August 2010
Expedition Island: Wo die Erde knirscht!
10.09.2010
Bayern 14:30 bis 14:55
Island liegt genau auf der Grenze zweier Kontinentalplatten, der eurasischen und der amerikanischen. Diese Platten sind nicht starr, sondern können sich gegeneinander verschieben, wie Tobias erklärt. Wenn das passiert, fängt die Erde an zu knirschen und zu beben. Islands Landschaft ist einmalig: Es gibt Gletscher, Wasserfälle und mehr als 30 aktive Vulkane. Über Kilometer weit sieht Island aus wie eine Mondlandschaft. Willi staunt nicht schlecht als sein isländischer Freund Heimir ihm erzählt, dass genau aus diesem Grund amerikanische Astronauten hier für die erste Mondlandung trainiert haben. Und dann steht Willi mitten im Sprühnebel des Skógafoss, einem gigantischen Wasserfall. Von Hans-Martin erfährt er, dass sich eine spannende Sage um den Skógafoss rankt. Mit einem Taucheranzug ausgestattet, soll es für Willi vom rauschenden Wasserfall in die stille Tiefe des Silfra gehen, einem See direkt über den zwei Kontinentalplatten. Unter Tauchern ist diese Spalte weltweit bekannt und berühmt. Auch, weil man hier unter Wasser so weit sehen kann wie sonst kaum auf der Welt. Gemeinsam mit Tobias wagt Willi den Sprung ins vier Grad kalte Nass.